Fakten zum Umweltbonus - ElektromobilitĂ€t zahlt sich aus! | Fair Because I CanđŸŒ±

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Fakten zum Umweltbonus – ElektromobilitĂ€t zahlt sich aus!

Deutschlands Straßen werden grĂŒner! Nicht wortwörtlich versteht sich. Aber im ĂŒbertragenen Sinne bietet uns die Automobilindustrie nun tatsĂ€chlich Lösungen fĂŒr eines unserer grĂ¶ĂŸten Umweltprobleme: Die Luftverschmutzung.

Elektrofahrzeuge ermöglichen uns Fortbewegungsfreiheit mit vergleichsweise minimalem globalen Fußabdruck. Das fördert auch die Bundesregierung!

1 Millionen Elektrofahrzeuge möchte Deutschland bis ins Jahr 2020 auf die Straßen bringen. Bisher sind allerdings nur knapp ĂŒber 50.000 Elektroautos in Deutschland zugelassen. LĂ€sst sich diese Zahl binnen vier Jahren tatsĂ€chlich verzwanzigfachen?

Wirft man einen Blick in die internationale Bilanz, wĂ€chst die Zuversicht: Laut einer Analyse des Zentrums fĂŒr Sonnenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden WĂŒrttemberg (ZSW) ist die weltweite Produktion von Elektrofahrzeugen im letzten Jahr um fast 70% gestiegen. Mit einem Zuwachs von 550.000 Pkw, sind nun knapp 1,3 Millionen Elektroautos rund um den Globus unterwegs.

 

Umweltbonus macht sich in Deutschland noch nicht bemerkbar

Weltweiter Bestand von Elektrofahrzeugen | Bildquelle:  Zentrum fĂŒr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden WĂŒrttemberg (ZSW)

 

Vorreiter China verzeichnet mit ĂŒber 200.000 Neufahrzeugen den grĂ¶ĂŸten Anstieg. Die USA glĂ€nzt im internationalen Vergleich mit mehr als 400.000 Elektrofahrzeugen durch den höchsten Bestand. Weitere E-Vorreiter sind Japan, Niederlande, Norwegen und Frankreich. Dahinter erst reit sich Deutschland ein.

 

Deutschland trotz Umweltbonus mit Neuzulassungen hinterher

Weltweite Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen | Bildquelle: Zentrum fĂŒr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden WĂŒrttemberg (ZSW)

 

Doch der Trend steigt auch hierzulande. DafĂŒr sorgt die Bundesregierung mit einer attraktiven PrĂ€mie: Dem Umweltbonus.

Umweltbonus – So werden Sie gefördert

Der Startschuss ist gefallen. Seit dem 2. Juli 2016 kann der sogenannte Umweltbonus fĂŒr die Neuanschaffung von reinen Elektrofahrzeugen, von außen aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen und Wasserstoff-/Brennstoffzellenfahrzeugen beantragt werden.

Ziel der KaufprÀmie ist zum einen die schnelle Verbreitung von ElektromobilitÀt und zum anderen die Absatzförderung elektrischer Fahrzeuge:

„Dadurch wird ein nennenswerter Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft bei gleichzeitiger StĂ€rkung der Nachfrage nach umweltschonenden Elektrofahrzeugen um mindestens 300.000 Fahrzeuge geleistet.“

So die Bundesregierung in ihrer am 29. Juni 2016 veröffentlichten Förderrichtline.

Insgesamt 1,2 Milliarden Euro stehen im Rahmen des Förderprogramms zur VerfĂŒgung. Die Kosten teilt sich die Bundesregierung dabei mit den entsprechenden Automobilherstellern.

Die Höhe der Förderung betrĂ€gt insgesamt €4.000,- fĂŒr reine E-Fahrzeuge und €3.000,- fĂŒr Hybridautos, so lange der Netto-Listenpreis des Basismodells €60.000,- nicht ĂŒberschreitet.

Das Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) hat dazu eine Liste der förderfĂ€higen Elektroautos veröffentlicht. Auch die Antragsstellung und PrĂ€mienauszahlung wird ĂŒber das BafA abgewickelt.

Das Ende der Laufzeit des Programms wurde vorlĂ€ufig auf den 30. Juni 2019 datiert. Sollte der genannte Betrag jedoch frĂŒher ausgeschöpft sein, ist Schicht im Schacht.

Der erhoffte Run auf die PrĂ€mie bleibt bisher allerdings aus. Laut einer am 21. Juli 2016 veröffentlichten Zwischenbilanz liegen bis dato gerade einmal 1234 AntrĂ€ge vor. Dabei gibt es gute GrĂŒnde, die PrĂ€mie zu nutzen und auf ElektromobilitĂ€t umzusteigen!

 

Weshalb man die KaufprĂ€mie fĂŒr Elektroautos nutzen sollte

Laut Veröffentlichungen des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BmUB) werden wir im Jahre 2030 weltweit ĂŒber eineinhalb Milliarden Autos verfĂŒgen. Dies entspricht einer Verdoppelung des bisherigen Bestands. Das bedeutet, dass auch der CO2-Ausstoß durch Straßenverkehr entsprechend ansteigen wird.

70% des gesamten EU-Ölverbrauchs wird schon heute vom Verkehrssektor absorbiert. Die Gefahren einer solchen AbhĂ€ngigkeit von fossilen Brennstoffen haben wir unter anderem in unserem Artikel >>5 GrĂŒnde fĂŒr den Einsatz von erneuerbaren Energien<< zusammengefasst.

Elektromotoren hingegen versprechen die Ketten der AbhĂ€ngigkeit von einzelnen EnergietrĂ€gern zu durchbrechen. Der benötigte Strom kann aus unterschiedlichsten Quellen stammen. In der Elektrotankstelle in Eppingen, die Rentschler-Air kostenfrei zur VerfĂŒgung stellt, tankst Du beispielsweiße 100% Ökostrom aus Solar- und Wasserkraft.

So fĂ€hrst Du nicht nur nahezu emissionsfrei, sondern auch besonders energieeffizient: Die von der Bundesregierung erhofften eine Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen, wĂŒrden nur 0,3% des derzeitigen deutschen Strombedarfs benötigen. Dies entspricht weniger als der HĂ€lfte des derzeitigen jĂ€hrlichen Zuwachses an regenerativem Strom!

Betriebs- und Unterhaltungskosten fĂŒr Elektrofahrzeuge werden sinken

Zugegeben, der Anschaffungspreis eines E-Flitzers ist trotz PrĂ€mie kein SchnĂ€ppchen. DafĂŒr versprechen Elektrofahrzeuge jedoch einen immensen Kostenvorteil bei der Unterhaltung und den Betriebskosten.

FĂŒr ein Elektrofahrzeug der Kompaktklasse benötigt man in etwa 12-13 Kilowattstunden Strom auf 100 Kilometern. Der ĂŒbliche Tarif fĂŒr Privatverbraucher liegt derzeit bei 28 Ct. je kWh. Die Energiekosten belaufen sich demnach auf weniger als €5,- pro 100 km.

Finanzministier Wolfgang SchĂ€uble (CDU) will die Kfz-Steuerbefreiung fĂŒr Elektroautos außerdem von 5 auf 10 Jahre erhöhen.

Deutsche Ingenieure haben im Auftrag der Beratungsfirma P3 Automotive eine Studie zur Ermittlung der kĂŒnftigen Gesamtkosten – „Total Cost of Ownership“ – fĂŒr Elektroautos durchgefĂŒhrt. Demzufolge sinkt der Preis fĂŒr die benötigten Auto-Akkus in naher Zukunft drastisch:

„Vor dem Hintergrund erwarteter Kostenpotenziale bei Batteriesystemen fĂŒr reine Elektrofahrzeuge (BEV) kann mit Hilfe des Kostenmodells nachgewiesen werden, dass ab dem Jahr 2018 Elektrofahrzeuge aus Endkundensicht wettbewerbsfĂ€hig gegenĂŒber den jeweiligen Verbrennerderivaten sind.“

Wir sind gespannt und freuen uns ĂŒber die positive Entwicklung. BezĂŒglich der PrĂ€mienlaufzeit kannst Du zwar noch bis 2019 warten. Aber kann das auch die Umwelt?

Fair Because I CanđŸŒ± ist eine Plattform, die engagierte Blogger und integere Unternehmer zusammenbringt, um ein grĂ¶ĂŸeres Bewusstsein fĂŒr gesellschaftliche und ökologische Probleme zu schaffen und den fairen Umgang mit Mensch und Natur zu fördern. Mehr dazu findest Du hier

Published by Sofia Elena 

Sponsored by Rentschler-Air 

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